Schmiernippel

Schmiernippel werden immer dann eingesetzt wenn es gilt bewegliche Teile wie z.B. Lager durch Schmierung vor Verschleiß zu schützen. Bei der Lage des Schmiernippels ist deshalb darauf zu achten, dass der Schmierstoff ( Fett oder Öl) problemlos zwischen die beweglichen Teile gelangen kann. Bei Wälzlagern ist dies meistens die obere Seite, da die Welle an der im oberen Teil etwas Luft hat um sich bewegen zu können.

Der Schmiernippel wird durch ein konisches Gewinde abgedichtet. Beim Einschrauben in das Normgewinde pressen sich die Gewindeflanken an dieses und verhindern ein Ausdringen des Schmierstoffes.

Bei Gussteilen weisen die Seiten jedoch Formschrägen auf, so dass der Schmiernippel nicht gerade aufsitzen könnte. Deshalb besteht die Möglichkeit die Fläche größer als das Eckenmaß des Schmiernippels anzufräsen oder ein Auge anzugießen. In frühere Zeit wurden immer Gussaugen angegossen. Heute wird jedoch zumeist angefräst, da dies wesentlich kostengünstiger ist.

Bezeichnungsbeispiel:

DIN 71412-A M8x1

Es handelt sich hierbei um einen Schmiernippel nach DIN 71412 der Form A mit einem Gewindenenndurchmesser von 8mm und einer Gewindesteigung von 1mm .

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