Gewindefreistich DIN 76

Gewindefreistiche benötigt man überall dort, wo zum Beispiel der Gewindebolzen bis zum Anschlag eingeschraubt werden soll bzw. dann, wenn bekannt ist, dass das Gewinde auf einer Drehmaschine hergestellt werden soll.

Man benötigt diesen Gewindefreistich bei der Herstellung auf der Drehmaschine, weil für den Drehmeisel ein freier Auslauf zu schaffen ist. Den Ausrundungen an diesen Freistichen kommt größte Bedeutung zu, weil von ihnen die Kerbwirkung nicht unwesentlich beeinflusst wird.

Gewindefreistich
Folgende Kriterien sind bei der Herstellung zu beachten:

- Der Durchmesser des Gewindefreistiches muss beim Bolzengewinde etwas kleiner sein als der Kerndurchmesser und beim Muttergewinde etwas größer als der Nenndurchmesser des Gewindes
- Die Breite des Gewindefreistiches sollte im Regelfall nicht unter der 3-fachen Steigung liegen
- Alle übergänge müssen sorgfältig ausgerundet sein, damit die Kerbwirkung in diesen übergangsbereichen gemindert wird
- Der Anschluss des Gewindefreistiches zum Gewinde hin erfolgt in Form eines Einlaufwinkels, dessen Größe im Regelfall 60 Grad beträgt

Nähere Informationen zur Darstellung eines Gewindefreistichs nach DIN 76 im Menüpunkt Darstellung unter Gewindefreistich

Berechnungshilfen

Anzeige

Top-Themen: Technisches Zeichnen

Top-Kategorien

Grundlagen

Darstellung

Bemaßung

Übungen

Normteile

Toleranzen

Ausbildung

TZ-Lexikon

Häufig gelesen

tzinfo.de

tzinfo.de hat sich seit 2002 zur großen deutschen Informationsseite rund um Technisches Zeichnen und Konstruktion entwickelt. Unsere Besucher werden auch 2017 wieder unzählige Übungen machen, Passungen berechnen oder sich zum Thema Form- und Lagetoleranzen informieren.

Social Links